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 Drache (Wächter) | Belaya Zlepota - I am not blind. I just can't see.

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Belaya

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Anzahl der Beiträge : 7
Anmeldedatum : 27.11.10

BeitragThema: Drache (Wächter) | Belaya Zlepota - I am not blind. I just can't see.   So Jan 09, 2011 9:57 am

Bild des Charakters


A L L G E M E I N E      I N F O R M A T I O N E N


Name
Belaya Zlepota

Geschlecht
Nolazûre(männlich)

Alter
1760 Jahre

Hort
Calérevi-See

bevorzugter Lebensraum
Die Umgebung des Calérevi-Sees


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Ä U S S E R E S


Schuppenfarbe
weiß

Augenfarbe
schwarz

Maße
Größe: 5,40 m
Länge: 23 m
Flügelspannweite: 32 m

Gewicht
3,5 - 4 Tonnen

Aussehen
Weiß wie Schnee; besser könnte man Belayas Schuppenfarbe wohl nicht beschreiben. Eigentlich ist sogar fast alles an ihm weiß, angefangen bei den Hornplatten an seinem Kopf, dem Rückenkamm, über die Kämme an seinen Ellbogen, den Federn, bis hin zu den diversen Kämmen an seinem Schweif. Eine Ausnahme bilden seine Augen. In dem kantigen Gesicht des Drachen sitzen sie wie zwei schwarze Löcher, die alles in sich verschlingen können. Da sich keine Lippen an seiner Schnauze befinden, kann man jederzeit die spitzen Zähne in seinem Maul bewundern, die die härtesten Eisbrocken zermalmen können. Durch die aufgefächerten Knochenplatten wirkt der Kopf insgesamt viel größer und imposanter.
Die zweite Ausnahme sind die Spitzen der Federkiele, die aus den Enden der Federn hervor ragen. Insgesamt drei Lagen von Federn ermöglichen ihm das Fliegen. Gegenüber spitzen Gegenständen sind Belayas Flügel weniger empfindlich als die Flugmembranen anderer Drachen, jedoch können etwas großflächigere Treffer die Federn zum Abbrechen bringen und das Wachsen neuer Federn braucht seine Zeit.
Die dritte und letzte Ausnahme bilden die schwarzen Krallen des sonst weißen Drachen. Insgesamt besitzt er 12 Stück von ihnen, die gleichmäßig auf seine Pranken verteilt sind. An jeder von ihnen befindet sich eine daumenähnlich abgespreizte Kralle.
Die Schuppen des Weißen sind an seiner Unterseite in die breite gezogen und bilden schmale Streifen. An seinem Rücken sind sie deutlich kleiner und eher länglich und am Schweif sind sie sowohl länger als auch breiter als am Rest seines Körpers.


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I N N E R E S


Charakter
- pflichtbewusst
- streng
- wenig einfühlsam
- konservativ
- abgehärtet
- einsamer Wolf


Fähigkeiten
Aufgrund kindlichen Leichtsinns ist er seines Sehsinns völlig beraubt worden. Dadurch allerdings entwickelten sich Hör- und Geruchssinn außergewöhnlich gut.
Außerdem ist er in der Lage, Eis zu speien, also ein Gemisch aus Eiskristallen mit variabler Größe und eiskalter Luft, die auf nackter Haut Verbrennungen hervorrufen kann. Da es um seine Zielfähigkeit nicht gut bestellt ist, hat er trainiert, möglichst große Eisfontänen zu speien, um eine große Reichweite zu ermöglichen.
Flüge in großer Höhe sind für ihn kein Problem, allerdings ist er bei erdnahen Flügen sehr unsicher und traut sich dabei keine hohen Geschwindigkeiten zu. Im Wasser bewegt er sich ähnlich unsicher, da ihm dort Nase und Ohren kaum weiterhelfen, er würde jedoch nicht ertrinken.


Als Wächter beherrscht er außerdem noch folgende Fähigkeiten:

Der Schattenbote:
Eine Nachricht, die mit einem Schattenboten überbracht wird, erreicht in Windeseile ihr Ziel. Dazu kann der Wächter ein schattenhaftes Abbild von sich selbst erzeugen, das am Zielort angekommen seine Botschaft vorträgt, zum Absender zurückkehrt und daraufhin verschwindet. Diese Fähigkeit erfordert kaum Anstrengung, doch eine neue Nachricht kann erst überbracht werden, wenn der alte Schattenbote verschwunden ist.

Der sehende Blick :
Um in einem Notfall nicht lange nach den Jungdrachen suchen zu müssen, kann der Wächter den sehenden Blick einsetzen. Geradezu instinktiv weiß er dann, wo sich die Schützlinge seines Horts befinden und kann sie einsammeln. Etwa einen Tag nach Einsatz dieser Fähigkeit, verlassen den Wächter seine Kräfte und er fällt in einen tiefen Schlaf, der mehrere Tag oder Wochen anhalten kann. In dieser Zeit ist er völlig ungeschützt und kann nicht aufwachen. Da die Horte durch starke Magie geschützt sind, sollte dies jedoch nie zum Tod eines Wächters führen.

Die rechte Zeit:
Dies ist keine bewusst nutzbare Fähigkeit. Ein Wächter spürt instinktiv, wenn bald ein Ei schlüpfen wird.

Das Geschenk:
Jeder Wächter bekommt eine spezielle Fähigkeit, die auf seine Bedürfnisse angepasst ist. Diese Fähigkeit kann sich auch nach vielen Jahren erst zeigen oder sofort verfügbar sein. Als er zum Wächter wurde, kehrte ein Teil seiner Sehfähigkeit zurück. Dennoch plagt ihn Farbenblindheit und er sieht nur unscharfe Konturen. Er erhielt jedoch auch so etwas wie einen 6. Sinn, der ihm manchmal Dinge offenbart, die er sonst übersehen hätte. dieser Sinn ist nicht untrüglich, doch gerade in Gefahrensituationen eigentlich verlässlich.


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S O N S T I G E S


Familie
-

Vergangenheit
- Feuertaufe im Alter von 50 Jahren
Belaya gehört zu den absoluten Ausnahmen. Kaum ein Drache ist erst so spät zur Feuertaufe geschickt worden. Schuld daran ist seine Blindheit, die er sich im Alter von einem halben Jahr einhandelte. Was genau passiert ist, soll vorerst sein Geheimnis bleiben. Jedenfalls brauchte er sehr lange um sich an sein neues Leben zu gewöhnen und da ihm dabei kaum jemand helfen konnte, hat dieser Schritt sehr viel Zeit in Anspruch genommen. Nach seiner Feuertaufe bat er darum, noch eine Weile in der Nähe des Hortes verbleiben zu dürfen, denn die Veränderung seines Körpers warf einiges von dem, was er mühsam in einem halben Jahrhundert gelernt hatte, durcheinander. Aus der Weile wurden fast noch einmal 50 Jahre. Danach blieb er 400 Jahre lang auf Cuzurun, die er allein verlebte.

In dieser Zeit perfektionierte er die Kunst des „Erstarrens“: Herumsitzen und nichts tun. Er war früh ein Außenseiter geworden und er hegte kaum Hoffnung, dass sich dies ändern könnte. Daher suchte er nach einer Möglichkeit, die viele Zeit vergehen zu lassen, die andere damit verbrachten, neue Dinge zu sehen und Kontakte zu knüpfen. Er langweilt sich dabei nicht, sondern denkt wirklich an nichts oder konzentriert sich auf etwas, das ihn eine Weile beschäftigt, bis er wieder an nichts denkt. So verläuft sein Leben langsam und schnell zugleich. Eigentlich hat er alle Zeit der Welt, doch er kann seine Starre mühelos sogar einige Wochen aufrechterhalten und kehrt nur zum Jagen in die Wirklichkeit zurück.

Nach einem halben Jahrtausend, in dem er weniger erlebt hatte als so mancher Dreijähriger, wagte er es, seine Heimat zu verlassen. Die Einöde auf Zarakesh erschien ihm wie eine dunkle und wärmere Variante der Eiswüste, aus der er stammte. Er traf auf einen Schwarm aus winzigen Drachen, die ihm klarmachten, dass er nicht der einzige war, der bei - für andere - selbstverständlichen Dingen Schwierigkeiten hatte. Er ließ sich von ihnen das Leben aus einem anderen Blickwinkel zeigen und schöpfte neue Hoffnung auf ein Leben, das ihm gefallen könnte. Er suchte aktiv Kontakt zu anderen Drachen und die meisten davon akzeptierten den weißen Sonderling, wenn auch meist nicht ganz ohne anfängliche Berührungsängste. Im Alter von 1000 Jahren konnte er auf viele schöne Jahrhunderte zurückblicken, in denen sich tiefe Freundschaften gebildet hatten. Menschen war er nur selten begegnet. Er konnte nicht nachempfinden, warum einige Drachen so vernarrt in diese Wesen waren. Außerdem war die Gesellschaft eines blinden Drachen nicht ganz ungefährlich für sie.



Wie alles andere nahm auch die schöne Zeit auf Zarakesh ihr Ende. Belaya wurde zum Wächter. Diejenigen, die er schnell erreichen konnte, informierte er persönlich, die restlichen erfuhren auf indirektem Wege davon oder sahen sich eines Tages dem schattenhaften Abbild des weißen Drachen gegenüber, das schon allein durch sein Erscheinen die darauf folgende Nachricht verkündete. Mit einigen blieb er in Kontakt, doch nur ein einziger Freund besuchte ihn einmal. Das kränkte ihn nicht. Immerhin waren sie allesamt Voldaká, die in der Kälte Cuzuruns kaum überleben konnten. Er selbst hatte sich oft zurückziehen müssen, wenn die Sonne besonders heiß brannte und der Boden unter seinen Füßen so heiß war, als würde er aus Lava bestehen. Er haderte auch keine Sekunde lang mit seinem Schicksal. Man hatte ihm sein Augenlicht zumindest ansatzweise zurückgegeben und von nun an würde er selbst darauf achtgeben können, dass den Drachenjungen aus dem Calérevi-Hort ein Schicksal wie das seine erspart blieb. Die Kunst der Erstarrens nutzt er zwar wieder, doch nur um sich die besonders schönen Momente seines Lebens in Erinnerung zu rufen, damit er sie niemals vergisst.

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Yorreon
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BeitragThema: Re: Drache (Wächter) | Belaya Zlepota - I am not blind. I just can't see.   So Jan 09, 2011 2:10 pm

Überhaupt nichts auszusetzen :3
Super, dass wir jetzt einen körperlich beeinträchtigten Drachen haben, das muntert das Spiel auf. :3

Würd' alleridngs gerne erfahren, wobei er seine Sehkraft verloren hat, die Vergangenheit wäre schon was feines. ^.^


Ansonsten: WoB cheers
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